Der Seele sagt man ja allerhand nach: Baumeln soll sie können. Zweifeln aber auch. Einen Balsam gibt es für sie und ob er hilft, das verraten die Augen. Denn sie sind der Spiegel der Seele. Es heißt, man könne sie sich aus dem Leib schreien. Aber wie sie aussieht, weiß trotzdem keiner. Und auch nicht, wo sie eigentlich sitzt, da drinnen im Leib. Nur dass Leib und Seele ein Paar sind und Essen und Trinken die beiden zusammenhalten, das weiß man genau.

Genauso geheimnisvoll wie sie selbst, das ist die Nachbarin der Seele: die Sinnlichkeit. Auch mit ihr gehört sie eng zusammen, weil nur sinnlich ist, was auch eine Seele hat.

So wie bei der Schokolade: Kräftig ist ihre Seele und zugleich zart. Ewig zeigt sie sich im Stein. Im Eisen kann sie glühen und manchmal auch Launen haben. In der Baukunst fängt man sie mit bloßen Händen ein und beim Holz hat sie besonderes Glück, die Seele. Denn hier wird sie wieder geboren.