Von Mensch zu Mensch - Holzbau Reinhard Hansmann

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Reinhard Hansmann

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Meisterwelten

EIN LEBEN MIT HOLZ.

Holzbau Hansmann

Mit dem Holz hat Reinhard Hansmann schon als kleiner Bub gebastelt und im Wald Hütten gebaut. Daheim in Pöllau am Greim in der Holzwelt Murau. Mit sechs Geschwistern ist er dort auf einem Bauernhof aufgewachsen. Seit ein paar Jahren führt er ihn selbst, 20 Stück Vieh stehen in seinem Stall. Und der Greim, auf den Reinhard im Winter und im Sommer steigt, wacht über sie.

Wer so nah wie er an der steirischen Holzstraße wohnt, für den ist der Weg irgendwie auch vorbestimmt: „Ich hab von klein auf eine gute Hand fürs Holz gehabt“, erzählt er, „deshalb war schon früh klar, dass ich Zimmerer werde.“ 17 Jahre lang hat er als solcher gearbeitet, doch dann gerät der Betrieb ins Trudeln und Reinhard übernimmt ihn kurzerhand selbst: „Ich hab einfach gesehen, wo die Fehler liegen“, sagt er, „deshalb hab ich mich da drüber getraut.“ Und auch, weil er viel Zeit in seine Weiterbildung legt. Neben der HTL für Bauhandwerker hat er noch die Meisterprüfung als Zimmerer gemacht. „Ja“, lacht er, „da hab ich ganz schön viel zu tun gehabt.“

Und das hat er auch heute noch, denn zu bauen gibt es genug. Dabei machen ihm vor allem die Almhütten große Freude, die er mit seinen Leuten noch in traditioneller Art und Weise baut: als Blockbauten. Dafür legen sie das Kantholz Mann an Mann über einander. Das kann Lärche sein, aber auch Fichte, die das klassische Holz für die Almhütten ist: „Weil sie mehr Ruhe als die anderen Hölzer gibt“, erklärt er mir. An den Ecken verwendet er die schönen Klingschrot-Verbindungen. „Früher hat man die Almhütten immer damit gebaut“, erzählt er, „aber dann ist diese alte Handwerkstechnik abgekommen, weil sie aufwendig ist und zu teuer wurde.“ Reinhard hat sie nun wieder zum Leben erweckt und das mit einem vernünftigen Preis, für den er sich maschinelle Unterstützung holt. „Irgendwie ist das schon ein Gegensatz“, lächelt er, „wir stellen die Klingschrot-Verbindungen zwar günstig mit einer Maschine her, aber dafür beleben wir eine alte Handwerkstechnik“. Denn die Klingschrot-Verbindungen werden wie seit jeher von Hand mit dem Kantholz zusammen gelegt. Und so schauen die Almhütten von Reinhard wieder so aus, wie sie es immer getan haben: einfach echt.

Stehen tun sie hoch oben auf der Alm oder auch im hauseigenen Garten. „Ja“, lacht Reinhard Hansmann, „das geht auch. Viele Leute haben dann ein geräumiges Gartenhaus oder in der Almhütte eine Sauna drinnen, die bauen wir auch.“ Aber was auch immer es wird, hier ist immer ein Mann am Werk, der aus besonderem Holz geschnitzt ist. „Für mich ist Einsatz selbstverständlich“, meint er lächelnd, „denn ich bin das Anpacken vom Hof zu Hause gewohnt.“ Und dann sagt er noch: „Und außerdem hab ich Freude dran und mag es, dass ich mit meiner Arbeit etwas bewirken kann.“